Ich halte Sie auf dem Laufenden

 

Auf Grund der von uns zu bewältigend Anzahl von Corona-Hilfsprogramm-Anträgen und deren Schlussprüfungen nehmen wir zur Zeit keine weiteren Mandanten mehr an.

 

Erhöhung der steuerfreien Sachbezugsgrenze ab 01.01.2022 auf 50 € monatlich für Arbeitnehmer.

 

Neuer Mindestlohn 2022:

ab 01.01.2022 Stundenlohn 9,82 €

ab 01.07.2022 Stundenlohn 10,45 €

ab 01.10.2022 Stundenlohn 12,00 €

Erhöhung der Geringverdiener-Grenze ebenfalls ab 01.10.2022 auf 520 €

 

Die Einreichung der Grundsteuererklärungen zur Grundsteuerreform sind ab 01.07.2022 beim Finanzamt möglich. Wir kommen dazu eigenständig auf unsere Mandanten zu.

 

Das BMF hat sein Schreiben vom 26.02.2021 zur Nutzungsdauer von Computerhardware und Software zur Dateneingabe und -verarbeitung überarbeitet. Hinzugefügt wurden mit BMF-Schreiben vom 22.02.2022 einige Erläuterungen. Insbesondere wurde klargestellt, dass die digitalen Wirtschaftsgüter als Anlagevermögen zu aktivieren sind, es aber nicht beanstandet wird, wenn im Jahr der Anschaffung oder Herstellung die Abschreibung in voller Höhe erfolgt.. 

 

 

Das BMF hat den Entwurf eines "Zweiten Gesetzes zur Änderung der Abgabenordnung und des Einführungsgesetzes zur Abgabenordnung" veröffentlicht. Schwerpunkt des Gesetzes ist die vom Bundesverfassungsgericht mit seinem Beschluss vom 8. Juli 2021 geforderte rückwirkende Neuregelung des Zinssatzes bei Zinsen nach § 233a AO. Der Zinssatz für Nachzahlungs- und Erstattungszinsen nach § 233a AO für Verzinsungszeiträume ab dem 1.1.2019 soll rückwirkend auf 0,15 % pro Monat (1,8 % pro Jahr) gesenkt werden. Sie finden den Gesetzentwurf auf der Internetseite des BMF. Der Gesetzentwurf sieht nur die Anpassung von Nachzahlungs- und Erstattungszinsen vor.

Weitere Zinssätze, wie z. B. Stundungs-, Hinterziehungs- und Aussetzungszinsen, werden nicht geändert. Auch die Verzinsung von Verbindlichkeiten und Rückstellungen gem. § 6 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 EStG soll nicht abgesenkt werden. Der Zinssatz von 0,15 % / Monat gem. § 233a AO muss zudem zukünftig alle 3 Jahre auf seine Angemessenheit überprüft werden.

 

Der Koalitionsausschuss hat am 23.02.2022 weitere Steueränderungen beschlossen. Diese müssen noch in einem Gesetzgebungsverfahren umgesetzt werden. Unter anderem beschlossen wurden folgende Änderungen:

- Erhöhung der Pendlerpauschale für Fernpendler ab 21. Kilometer um 3 Cent pro Kilometer         von 35 Cent auf 38 Cent rückwirkend zum 01.01.2022.
- Erhöhung Arbeitnehmerpauschbetrag auf 1.200 Euro rückwirkend zum 01.01.2022.
- Erhöhung Grundfreibetrag bei Einkommensteuer um 363 Euro von derzeit 9.984 Euro auf         10.347 Euro